Die häufigsten Fehler — und wie du sie vermeidest¶
Diese Seite ist anders als der Rest der Hilfe: Sie sagt dir nicht, wie du ein Problem löst, sondern wie du es gar nicht erst bekommst.
Die Auswahl ist nicht geraten. Unsere Systeme überwachen laufend den Mailversand und die Websites auf unseren Servern. Was dabei am häufigsten auffällt, steht hier — und lässt sich fast immer mit wenigen Minuten Vorsorge verhindern.
Was am häufigsten schiefgeht¶
Von allen Vorfällen, wegen derer wir uns bei Kunden melden müssen, entfallen:
| Anteil | Ursache |
|---|---|
| rund 40 % | ein Kontaktformular, über das Spam verschickt wird |
| rund ein Drittel | unzustellbare E-Mails durch veraltete Empfängerlisten |
| knapp 20 % | ein übernommenes Postfach oder Konto |
| rund 15 % | Schadsoftware im Webspace, meist über eine veraltete Erweiterung |
| gut 10 % | Schadcode in einer geplanten Aufgabe (Cronjob), der lange unbemerkt läuft |
Das Bemerkenswerteste daran: Rund die Hälfte dieser Vorfälle sind Wiederholungen — dieselbe Website, dasselbe Postfach, erneut. Beim ersten Mal wurde aufgeräumt, aber die Ursache blieb.
Die kürzeste Zusammenfassung dieser Seite
Fast alles davon geht auf drei Dinge zurück: ein Formular ohne Schutz, veraltete Software und ein Passwort, das anderswo schon einmal gestohlen wurde.
Erst einmal ankommen¶
Wenn du gerade erst anfängst, ist diese Seite hier der falsche Einstieg. Fang mit der Einrichtung an, dann sind die meisten Punkte von allein erledigt:
Gut starten: die Einrichtungs-Checkliste — alles, was am Anfang eingerichtet gehört, in der richtigen Reihenfolge.
Die Themen im Einzelnen¶
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Die schlimmsten Dinge, die du tun kannst: elf Fehler, die uns regelmäßig begegnen, mit dem, was stattdessen zu tun ist
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E-Mail-Versand richtig aufsetzen: damit deine Post ankommt und dein Postfach niemand anderem nützt
- Website sicher und schnell betreiben: Formulare, Updates, Ladezeit
Niemand hat es auf dich abgesehen. Das ist keine Beruhigung.
Der häufigste Gedanke dazu lautet: „Meine Seite ist doch viel zu klein, wer sollte sich für mich interessieren?“ Das stimmt sogar. Nur spielt es keine Rolle.
Angriffe laufen heute vollständig automatisiert. Programme durchsuchen das Internet rund um die Uhr nach Websites mit einer bekannten Lücke, nach Formularen ohne Schutz und nach Postfächern, deren Passwort in einer geleakten Liste steht. Sie fragen nicht, wem die Seite gehört, wie viele Besucher sie hat oder ob dort etwas zu holen ist. Sie probieren einfach alles durch, Millionen Adressen am Tag.
Für so ein Programm ist die Website des Sportvereins genauso brauchbar wie die eines Konzerns. Gesucht wird kein Opfer, sondern eine offene Tür. Wer eine hat, wird gefunden, meist innerhalb von Tagen.
Deshalb schützt die Überzeugung, uninteressant zu sein, überhaupt nicht. Was schützt, sind die Punkte auf dieser Seite.
Warum dich das betrifft, auch wenn nichts passiert ist¶
Beim Webhosting teilen sich viele Kunden einen Server und eine IP-Adresse. Verschickt eine einzige gekaperte Website Spam, sinkt der Ruf dieser IP-Adresse — und alle anderen auf demselben Server bekommen ihre Geschäftspost schlechter zugestellt.
Deshalb greifen wir früh ein, auch bei kleinen Auffälligkeiten. Und deshalb lohnen sich die paar Minuten Vorsorge auf den nächsten Seiten: Sie ersparen dir nicht nur eigenen Ärger, sondern halten den ganzen Server sauber.
Das könnte auch weiterhelfen¶
- Postmaster: E-Mail-Versand: was zu tun ist, wenn es doch passiert
- Zugänge absichern
- Phishing erkennen