Zimbra: E-Mail und Zusammenarbeit im Team¶
Zimbra ist mehr als ein Postfach. Es bringt E-Mail, Kalender, Kontakte, Aufgaben und Dateiablage an einer Stelle zusammen, und alles davon lässt sich im Team teilen.
Bei uns ist Zimbra die Antwort auf Google Workspace und Microsoft 365, nur eben auf unseren Servern in Deutschland.
Wann sich Zimbra lohnt¶
| Du willst … | Dann passt |
|---|---|
| einfach E-Mails unter eigener Domain | ein Postfach im Webhosting, das reicht völlig |
| Termine im Team abstimmen und Kalender teilen | Zimbra |
| gemeinsame Adressbücher pflegen | Zimbra |
ein Postfach, auf das mehrere zugreifen, etwa buchhaltung@ |
Zimbra |
| Aufgaben verteilen und nachhalten | Zimbra |
Die Faustregel: Solange jeder für sich arbeitet, genügt ein normales Postfach. Sobald ihr gemeinsam auf Kalender, Kontakte oder Postfächer zugreifen wollt, fängt Zimbra an, sich zu lohnen.
Ein Postfach im Webhosting kann all das nicht, und zwar nicht aus Sparsamkeit, sondern weil es eine andere Bauart ist.
Wie du dich anmeldest¶
Zimbra hat eine eigene Weboberfläche, unabhängig vom cPanel:
| Feld | Was hineingehört |
|---|---|
| Nutzername | deine vollständige E-Mail-Adresse |
| Passwort | das Passwort deines Postfachs |
Danach auf Anmelden. Setz dir die Adresse gleich als Lesezeichen, dann suchst du sie nie wieder.
Prüf im Zweifel die Adresse in deinem Vertrag
Die Anmeldeadresse ist nicht bei jedem Vertrag dieselbe. In den meisten Fällen ist es die oben genannte, es kann bei dir aber eine andere hinterlegt sein.
Welche für dich gilt, steht im Kundenportal unter Verträge → Meine Verträge bei deinem Zimbra-Vertrag. Wenn du sie dort nicht findest, schreib uns kurz.
Bei der Auswahl im Zweifel Standard nehmen
Beim Anmelden steht eine Auswahl mit drei Einträgen. Zwei davon sind Oberflächen, der dritte ist etwas anderes:
| Auswahl | Was passiert |
|---|---|
| Modern | die aktuelle Oberfläche, passt sich an Handy und Tablet an |
| Classic | die frühere Oberfläche, langjährigen Nutzern vertraut |
| Standard | keine eigene Oberfläche. Du wirst mit der Ansicht angemeldet, die du gespeichert hast |
Nimm im Zweifel Standard. Dann musst du dich nicht bei jeder Anmeldung neu entscheiden, sondern bekommst immer die Ansicht, mit der du arbeitest.
Welche das ist, legst du einmal fest: in der Ansicht Modern unter Einstellungen → Allgemein → Zimbra-Version. Danach genügt beim Anmelden immer Standard.
Ausprobieren kostet nichts, du kannst jederzeit wechseln, und es geht dabei nichts verloren.
Suchst du eine Einstellung vergeblich? Dann wechsel auf Classic
In der Modern-Ansicht fehlen einige Menüpunkte, die es in Classic gibt. Das ist kein Fehler bei dir und nichts, was sich einschalten ließe, sondern schlicht der Stand der Software.
Wenn du also eine Einstellung suchst und sie nicht findest, liegt das oft genau daran. Melde dich dann einmal mit Classic an, dort ist der Funktionsumfang vollständig.
Das betrifft vor allem die selteneren Dinge: Feineinstellungen bei Freigaben, Filterregeln und Kalenderoptionen. Für die tägliche Arbeit reicht Modern.
Was du dort findest¶
| Bereich | Wofür |
|---|---|
| dein Posteingang, wie du ihn kennst | |
| Kalender | eigene und geteilte Kalender, mit Terminanfragen |
| Kontakte | persönliche und gemeinsame Adressbücher |
| Aufgaben | Aufgabenlisten, auch für andere sichtbar |
| Dateien | Ablage für Dokumente, die mehrere brauchen |
Der große Unterschied zum klassischen Postfach: Du kannst jeden dieser Bereiche freigeben, einzeln und mit abgestuften Rechten. Ein Kollege darf deinen Kalender nur sehen, ein anderer darf Termine eintragen.
Auf Handy und Rechner einrichten¶
Zimbra lässt sich auf zwei Arten anbinden:
Über die Weboberfläche unter mail.zimbramail.de. Nichts einzurichten, funktioniert überall, wo ein Browser läuft. Für viele der bequemste Weg.
Über ein Programm auf dem Gerät. Dann brauchst du die Zugangsdaten, die wir dir genannt haben. Auf dem Handy richtest du das Konto am besten als Exchange ein, nicht als IMAP. Nur so kommen Kalender und Kontakte mit, bei IMAP bekommst du ausschließlich die E-Mails.
IMAP holt nur die E-Mails
Das ist der häufigste Stolperstein beim Einrichten: Wer sein Zimbra-Konto als IMAP anlegt, bekommt seine Nachrichten und wundert sich, dass Kalender und Kontakte leer bleiben.
Das ist kein Fehler, IMAP kennt schlicht nur E-Mail. Für alles andere muss das Konto als Exchange eingerichtet sein.
Spam in Zimbra¶
Zimbra bringt einen eigenen Spamschutz mit. Aussortiertes landet im Ordner Junk.
Sieh dort nach, wenn eine erwartete Nachricht fehlt, und verschieb erwünschte Post zurück in den Posteingang. Zimbra lernt daraus und macht denselben Fehler seltener.
Wer mehr braucht, kann den Spamfilter dazubuchen. Der prüft die Post, bevor sie Zimbra überhaupt erreicht, und bietet eine Quarantäne zum Nachsehen.
Umstieg von einem anderen Anbieter¶
Der häufigste Grund, bei einem fremden Dienst zu bleiben, ist nicht Überzeugung, sondern der Aufwand des Wechsels. Genau dafür gibt es unseren E-Mail-Umzug: Postfächer kommen samt Ordnerstruktur und Bestand mit, ohne Ausfall.
Sag uns vorher, was du im Einsatz hast. Dann sehen wir uns an, was mitkommen kann und was nicht, und sagen dir ehrlich, ob sich der Wechsel für dich lohnt.
Das könnte auch weiterhelfen¶
- E-Mail im Überblick
- E-Mail-Umzug: Postfächer mitnehmen, ohne Ausfall
- Spamfilter dazubuchen: Prüfung vor der Zustellung
- Europäische Alternativen zu großen US-Diensten
- E-Mail-Einstellungen für Mail-Programme