Zum Inhalt

Hinweis

Dieses Helpcenter befindet sich noch im Aufbau. Einige Themen fehlen noch oder werden aktuell überarbeitet.

Wenn dir etwas fehlt oder eine Formulierung unklar ist, sag uns bitte kurz Bescheid. Am hilfreichsten ist der Link zur Seite und ein Beispiel, was du erreichen möchtest.

Weiterführend: Wo finde ich was? · Ich habe keinen Zugang · Zugänge absichern

Der Server steht auf einer Blockliste

Manchmal weisen Anbieter wie Microsoft, Google oder web.de E-Mails von unserem Server vorübergehend ab. Der Grund ist fast immer derselbe: Über den Server wurde Spam verschickt — aus einem gekaperten Postfach, einem missbrauchten Kontaktformular oder einer infizierten Website.

Warum trifft mich das, obwohl ich nichts getan habe?

Beim Webhosting teilen sich viele Kunden eine IP-Adresse. Der empfangende Anbieter bewertet aber die IP-Adresse, nicht den einzelnen Absender. Eine einzige Spamwelle reicht daher aus, damit alle Postfächer auf demselben Server für eine Weile schlechter zugestellt werden.

Was wir tun

  • Wir überwachen den ausgehenden Verkehr rund um die Uhr und stoppen Spam-Versand automatisch, meist innerhalb weniger Minuten.
  • Wir begrenzen die Zahl der E-Mails pro Stunde je Tarif — siehe Versandlimits.
  • Ist die Ursache beseitigt, beantragen wir die Streichung von der Liste.

Wie lange dauert das?

In der Regel 24 bis 48 Stunden. Auf die genaue Dauer haben wir keinen Einfluss — die Anbieter entscheiden selbst, wann sie die Bewertung zurücksetzen. Bei manchen läuft die Sperre automatisch aus, andere prüfen erneut, wie sich der Server in der Zwischenzeit verhalten hat.

Ein hundertprozentiger Schutz ist bei gemeinsam genutzten Servern technisch nicht möglich. Alles, was wir tun können, ist: früh erkennen, schnell stoppen, sauber melden.

Was du selbst tun kannst

Für einzelne wichtige Nachrichten, die gerade nicht ankommen: Ruf den Empfänger kurz an. Steht deine Domain als vertrauenswürdiger Absender in seinem Adressbuch, hilft das oft sofort.

Dauerhaft: Eine eigene IP-Adresse für deinen Tarif. Dann ist dein Versand von anderen Kunden entkoppelt — auf einer Blockliste landest du nur noch, wenn tatsächlich aus deinem eigenen Tarif Spam verschickt wird. Buchbar im Kundenportal in der Tarifansicht unter Erweiterungen; den aktuellen Preis siehst du dort.

Eine eigene IP ist kein Selbstläufer

Sie schützt dich vor den Fehlern anderer, nicht vor eigenen. Und sie hat anfangs gar keinen Ruf — bei sehr geringem Versandaufkommen kann das kurzzeitig sogar schlechter zugestellt werden als eine eingespielte gemeinsame Adresse. Wichtig ist in beiden Fällen, dass SPF, DKIM und DMARC sauber gesetzt sind.

Für Experten: Blockliste ist nicht gleich Blockliste
  • Öffentliche Listen (Spamhaus, SpamCop, Barracuda) sind abfragbar und haben definierte Austragungsverfahren.
  • Anbietereigene Bewertungen: Microsoft und Google führen sie intern — sind der häufigere Fall und von außen nicht einsehbar. Sichtbar sind sie nur am Fehlertext im Protokoll, etwa Microsofts S3150.
  • Am Fehlercode unterscheiden: 4xx bedeutet „später erneut versuchen“ (die Nachricht bleibt in der Warteschlange), 5xx bedeutet endgültig abgelehnt. Nur Letzteres ist eine echte Sperre. Wer beides zusammenzählt, überschätzt das Problem deutlich.

Das könnte auch weiterhelfen

Serverprofis.de erstellt mit Material for MkDocs