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Hinweis

Dieses Helpcenter befindet sich noch im Aufbau. Einige Themen fehlen noch oder werden aktuell überarbeitet.

Wenn dir etwas fehlt oder eine Formulierung unklar ist, sag uns bitte kurz Bescheid. Am hilfreichsten ist der Link zur Seite und ein Beispiel, was du erreichen möchtest.

Weiterführend: Wo finde ich was? · Ich habe keinen Zugang · Zugänge absichern

Regeln für die Einlieferung an unsere Mailserver

Diese Seite richtet sich an Betreiber anderer Mailserver, die Nachrichten an Postfächer bei uns zustellen — und an alle, die wissen wollen, warum eine Zustellung abgewiesen wurde.

Die kurze Fassung: Wir nehmen Post von jedem an, der sich an die üblichen Regeln hält. Kein Greylisting, und kein Eintrag in einer öffentlichen Blockliste führt für sich genommen zur Ablehnung. Dazu kommt eine eigene, bewusst kleine Sperrliste für Quellen, die bei uns nachweislich Schaden angerichtet haben — sie trifft normalen Mailverkehr nicht.

Wie zugestellt wird

Annahme Port 25, SMTP
Verschlüsselung STARTTLS wird angeboten und sollte genutzt werden
Ziel der MX-Eintrag der Empfängerdomain — bitte immer auflösen, nicht auf einen festen Hostnamen zustellen

Die Ports 465 und 587 sind dem authentifizierten Versand unserer eigenen Kunden vorbehalten und für die Einlieferung von außen nicht vorgesehen.

Viele Domains liegen hinter einem vorgeschalteten Filter

Zeigt der MX auf antispampanel.de, wird die Nachricht dort geprüft und erst danach an unsere Server weitergereicht. Dann gelten in erster Linie die Annahmeregeln dieses Filters. Der MX-Eintrag sagt dir, welcher Weg gilt.

Was wir voraussetzen

  • Ein gültiger HELO/EHLO-Name. Er muss auflösbar sein und darf sich nicht als einer unserer eigenen Hostnamen ausgeben — das weisen wir ab.
  • Eine zustellbare Absenderadresse. Wir prüfen, ob die Absenderdomain existiert und Post annehmen kann. Nachrichten von nicht existierenden Absenderdomains lehnen wir ab.
  • Gültiges Nachrichtenformat. Übermäßig lange Zeilen ohne Umbruch führen zu einer Ablehnung („line too long“). Der Standard sieht höchstens 998 Zeichen je Zeile vor.
  • Ein sinnvoller Umgang mit temporären Fehlern. Antworten wir mit einem 4xx-Code, ist das keine Ablehnung, sondern die Bitte, es später erneut zu versuchen.

Was wir empfehlen

  • PTR-Eintrag (Rückwärtsauflösung) für die sendende IP-Adresse, passend zum HELO-Namen
  • SPF, DKIM und DMARC für die Absenderdomain — nicht Pflicht bei uns, aber der wirksamste Schutz davor, dass Ihre Domain für Fälschungen missbraucht wird
  • Keine Bounces mit Volltextkopie an Absender, deren Adresse Sie nicht geprüft haben. Bei Spam sind Absenderadressen praktisch immer gefälscht — die Rückmeldung stellt den Spam dann an ein unbeteiligtes Opfer zu und macht Ihren Server zur Spamquelle. Im Zweifel verwerfen statt zurückschicken.

Was mit angenommenen Nachrichten passiert

Wir prüfen auf Spam und Schadsoftware und kennzeichnen das Ergebnis. In diese Bewertung fließen viele Merkmale zusammen ein: Aufbau und Inhalt der Nachricht, Absenderprüfungen wie SPF und DKIM, Reputationsdaten — und auch öffentliche Blocklisten wie Spamhaus, SpamCop, SURBL oder URIBL. Keines dieser Merkmale entscheidet allein; sie ergeben gemeinsam eine Bewertung.

Der Unterschied zur Ablehnung an der Tür ist wesentlich: Ein Blocklisten-Treffer erhöht die Bewertung, verwirft die Nachricht aber nicht. Was mit gekennzeichneter Post geschieht, entscheidet der Empfänger über seine eigenen Filterregeln. Eine legitime Nachricht geht so nicht verloren, nur weil ein einzelner Prüfwert ausschlug.

Eine Nachricht wurde abgewiesen — was tun?

Die Fehlermeldung, die Ihr Server erhalten hat, enthält Grund und Bezugskennung. Schicken Sie uns beides über www.serverprofis.de/hilfe-kontakt/:

  • den vollständigen Text der Ablehnung
  • Datum, Uhrzeit mit Zeitzone
  • die sendende IP-Adresse sowie Absender- und Empfängeradresse

Damit finden wir den Vorgang in unseren Protokollen und können sagen, woran es lag.

Unsere eigene Sperrliste

Sie ist kurz und enthält ausschließlich Quellen, die bei uns konkret aufgefallen sind — etwa Adressbereiche, aus denen dauerhaft Anmeldeversuche auf Kundenpostfächer laufen.

Wer irrtümlich darauf steht, bekommt den Eintrag entfernt: kurze Nachricht mit der betroffenen IP-Adresse und dem Fehlertext genügt. Wir prüfen das kurzfristig — anders als bei den großen öffentlichen Listen gibt es hier keine Wartezeit und kein Formular.

Für Experten: was wir bewusst nicht tun
  • Kein Greylisting. Es verzögert legitime Post und wird von Massenversendern längst umgangen.
  • Keine Ablehnung allein wegen eines DNSBL-Treffers auf Annahmeebene. Die Listen fließen in die inhaltliche Bewertung ein, nachdem die Nachricht angenommen wurde — ein Fehltreffer kostet dort keine Geschäftspost.
  • Kein IP-bezogenes Ratelimit gegen einzelne Absender. Unsere Mailserver begrenzen allerdings die Zahl gleichzeitiger Verbindungen und die Nachrichten je Verbindung; wer sehr viel auf einmal zustellt, bekommt daher zeitweise ein 4xx und sollte es später erneut versuchen.

Das heißt umgekehrt: Wird eine Nachricht bei uns endgültig abgewiesen, liegt es an einem handfesten Formfehler — nicht an einer Reputationsliste, gegen die Sie nichts ausrichten können.

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