WP Toolkit oder WordPress Manager — was nehme ich?¶
Im cPanel findest du zwei Werkzeuge, die beide WordPress verwalten. Das verwirrt zu Recht, denn die Namen verraten nicht, wofür sie jeweils gedacht sind.
| WordPress Management (WP Toolkit) | WordPress Manager by Scriptinstaller | |
|---|---|---|
| im cPanel unter | Bereich Domains | Bereich Software |
| Herkunft | von cPanel selbst | gehört zum ScriptInstaller (Softaculous) |
| Umfang | der umfangreichere von beiden | schlanker, dafür mit eigenen Extras |
| verfügbar | ab den Private-, Business- und SSD-Tarifen | in allen Tarifen |
Im cPanel: Domains → WordPress Management bzw. Software → WordPress Manager by Scriptinstaller — cPanel öffnen
Warum es zwei gibt¶
Historisch: Der WordPress Manager gehört seit Langem zum ScriptInstaller und ist bei vielen Kunden schlicht das Werkzeug, mit dem ihre Seite damals eingerichtet wurde. Das WP Toolkit kam später von cPanel dazu — ursprünglich aus Plesk, wo es entwickelt wurde.
Beide sind also gewachsen, nicht geplant nebeneinandergestellt. Deshalb überschneiden sie sich in den Grundfunktionen und unterscheiden sich in den Details.
Kurz gesagt¶
Hast du „WordPress Management“, nimm das. Es ist das mächtigere Werkzeug: Es sieht alle WordPress-Installationen deines Tarifs auf einen Blick, prüft ihren Sicherheitszustand, spielt Updates ein, legt Kopien und Testumgebungen an und verwaltet Plugins und Themes auch über mehrere Installationen hinweg.
In den Starter-Tarifen gibt es nur den WordPress Manager. Für Installieren, Aktualisieren und Klonen reicht er vollkommen aus.
Nicht beide gleichzeitig für dieselbe Installation nutzen
Beide Werkzeuge verwalten Updates und Einstellungen — parallel eingesetzt, schreiben sie sich gegenseitig in die Quere, etwa bei automatischen Updates. Entscheide dich je Installation für eines und bleib dabei.
Woran du erkennst, welches du hast¶
Über die Suche oben im cPanel nach wordpress suchen. Erscheinen zwei Einträge —
WordPress Management und WordPress Manager by Scriptinstaller — hast du beide zur
Verfügung; dann ist WordPress Management die erste Wahl.
Und wenn ich gar keines nutzen will?¶
Musst du nicht. WordPress lässt sich genauso von Hand pflegen: Updates im WordPress-Backend, Sicherungen über sp-backup, Umzüge wie unter WordPress umziehen beschrieben. Die Werkzeuge nehmen dir Arbeit ab, sie sind keine Voraussetzung.
